Recruiting

Fahrer in 6 Tagen einsatzbereit — statt 3 Wochen

Jeder Tag ohne Fahrer sind 300 € Uber-Umsatz weg. So verkürzen Mietwagen-Chefs die Zeit von der Bewerbung bis zur ersten Fahrt — mit Struktur statt Ad-hoc.

·6 min read

Jeder leere Fahrersitz kostet Geld

Sie haben fünf Autos und einen offenen Job für einen Fahrer. Was passiert? Sie verlieren etwa 2.000 € Umsatz pro Woche. Nach drei Wochen sind das 6.000 €. Das Geld kommt nie zurück.

Fahrerwechsel passieren in dieser Branche oft. Also ist die Zeit, bis ein neuer Fahrer arbeitet, sehr wichtig. Sie können hier Umsatz freischalten — ohne einen einzigen neuen Kunden zu gewinnen.

Der normale Ablauf dauert drei Wochen oder länger. Warum? Weil die Schritte nacheinander passieren. Jeder Schritt braucht ein bis drei Tage. Und niemand zählt mit.

Was passiert alles? Bewerbung anschauen. Interview machen. Führerschein prüfen. P-Schein-Kontrolle nach § 21 StVG (das ist die Prüfung nach dem Straßenverkehrsgesetz). Arbeitsvertrag schreiben. Krankenkasse melden. Uber Fleet freischalten. Bolt freischalten. Ein Auto zuteilen. Einweisung. Erste Fahrt.

Zwei Wochen warten Sie auf Behörden und Uber. Eine Woche verlieren Sie, weil intern niemand pusht.

Was in 6 Tagen möglich ist

Wenn Sie die Schritte parallel machen und eine Liste haben, geht es viel schneller:

  • Tag 1 — Bewerbung kommt an. Führerschein und P-Schein direkt in der App hochladen. Kein Anruf. Keine E-Mail. Kein Papier.
  • Tag 2 — Kurzes Interview, 30 Minuten. Wenn es passt: Vertrag am gleichen Tag. Digital zur Unterschrift.
  • Tag 3 — Vertrag ist unterschrieben. Krankenkasse melden. Uber Fleet gleichzeitig beantragen (Uber prüft in 24 bis 48 Stunden). Bolt ebenso parallel.
  • Tag 4 — Uber ist frei. Auto zugeteilt. Einweisung für Tag 5 geplant.
  • Tag 5 — Einweisung: Auto übergeben, App einrichten, kurze Testfahrt.
  • Tag 6 — Erster Arbeitstag auf Uber.

Das ist keine Theorie. Wir sehen es bei Chefs, die den Ablauf klar strukturieren. Der Unterschied zum Drei-Wochen-Ablauf ist nicht „härter arbeiten". Es ist „keine Wartezeiten zwischen den Schritten".

Wo die drei Wochen verloren gehen

Drei typische Zeitfresser:

Führerschein und P-Schein per Post. Der Bewerber muss Kopien vorbeibringen oder mailen. Die Prüfung dauert dann zwei bis vier Tage. Oft ist ein Schritt vergessen (z. B. die Rückseite vom P-Schein). Digitaler Upload direkt bei der Bewerbung löst das.

Vertrag zwei Wochen unterwegs. Papier-Vertrag drucken, per Post schicken, warten. Zwei Wochen weg, ohne dass etwas passiert. Digitale Unterschrift macht das in Minuten.

Uber wird zu spät angefragt. Viele Chefs warten, bis alles andere fertig ist. Dann verlieren sie noch mal 24 bis 48 Stunden. Uber kann man parallel zum Vertrag anfragen — sobald Führerschein und P-Schein geprüft sind.

Was ein System für Sie macht

Fahrly Recruiting (das ist die Bewerber-Verwaltung) führt jede Bewerbung auf einer festen Liste. Jeder Schritt hat einen Zuständigen, eine erwartete Dauer, und einen Auslöser für den nächsten Schritt. Wenn die P-Schein-Kontrolle fertig ist, geht die Aufforderung zur Unterschrift automatisch raus. Wenn der Vertrag zurück ist, wird Uber beantragt.

Sie sehen für jeden Bewerber live, wo er ist. Und wo etwas hängt.

Für die HR-Übergabe heißt das: Sobald der Fahrer aktiv ist, sind Personalakte, Vertrag, P-Schein und Führerschein schon digital gespeichert. Sie tippen keine Daten zweimal ein.

Die Rechnung

Bei drei Neueinstellungen pro Jahr sparen Sie jeweils zwei Wochen. Das sind etwa 12.000 bis 18.000 € Umsatz, den Sie sonst verloren hätten.

Das Software-Abo für Recruiting plus HR kostet nur einen kleinen Teil davon. Und Sie brauchen keinen neuen Kunden. Sie fahren nur die Aufträge, die Sie ohnehin fahren sollten.

Der Kandidatenpool ist der zweite Hebel

Es gibt noch einen zweiten Hebel. Viele Chefs unterschätzen ihn: den eigenen Kandidatenpool.

Fahrer, die abgesagt wurden (weil gerade kein Platz frei war). Bewerber, die nach dem Interview abgesagt haben. Ehemalige Fahrer, die freundlich gegangen sind. Das sind alles Kontakte. In sechs bis zwölf Monaten sind sie vielleicht wieder wichtig.

Wenn Sie diese Kontakte pflegen, dauert es vom „Ich brauche einen Fahrer" bis zum ersten Interview drei Tage statt drei Wochen. Fahrly Recruiting hält den Pool automatisch. Mit Notiz zum letzten Kontakt. Mit Verfügbarkeit.

Eine Nachricht an den Pool bringt in der Regel zwei bis fünf Rückmeldungen in einer Woche. Ohne dass Sie eine einzige Anzeige schalten müssen.

Häufig gestellte Fragen

Warum dauert das Fahrer-Onboarding im Mietwagen so lange?

Weil viele Schritte nacheinander passieren: Bewerbung sichten, Führerschein und P-Schein prüfen, Vertrag schreiben, Uber Fleet freischalten, Bolt freischalten, Auto zuteilen, Einweisung. Ohne Liste vergisst man Schritte. Man muss nachbessern. Und man wartet zwischen den Schritten. Drei Wochen sind normal.

Was kostet ein leerstehendes Auto pro Tag?

Bei einem gut ausgelasteten Auto sind es 200 bis 400 € Uber-Umsatz pro Tag. Über zwei Wochen sind das drei- bis sechstausend Euro. Für einen Betrieb mit fünf bis acht Fahrern kostet eine offene Stelle mehr als das Software-Abo für ein ganzes Jahr.

Sind wirklich sechs Tage möglich?

Ja, mit paralleler Bearbeitung und automatischer Übergabe. Tag 1: Bewerbung da, Führerschein hochgeladen. Tag 2: Interview. Tag 3: Vertrag unterschrieben, P-Schein-Check startet. Tag 4: Uber Fleet beantragt. Tag 5: Auto zugeteilt, Einweisung. Tag 6: erste Fahrt. Das gilt, wenn keine Behörde bremst. Realistisch sind es meist 5 bis 8 Tage.

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